Spatenstich fürs Minispielfeld

Geschrieben von Albert Spanninger.

Der Spatenstich fürs Minispielfeld ist am 26. Juli 2019 erfolgt.

Fotos: Julia Freyda (SZ) und privat

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Die Vereinsvertreter Jörg Egle, Albert Spanninger, Joachim Hass und Martin Kiem setzen mit Bürgermeister Patrick Bauser, Lena Schuttkowski von der Leader-Geschäftsstelle, Ingenieur Stefan Hänsler und Hauptamtsleiter Dieter Heske den Spatenstich für das Mini-Spielfeld an der Sportanlage des FV Altshausen. (Foto: Julia Freyda)

 

Schwäbische Zeitung - Ausgabe Bad Saulgau vom 8.8.2019 von Julia Freyda

Voraussichtlich zum Herbst wird das neue Minispielfeld des FV Altshausen den Kickern zur Verfügung stehen. Jüngst hat der Spatenstich dafür stattgefunden. Gegen Ende August sollen die Arbeiten beginnen und rund vier Wochen dauern. Schon seit Jahren steht ein Mini-spielfeld auf dem Wunschzettel des Fußballvereins. Vor allem, als Ebenweiler eines bekommen hat und die Jugendlichen zum Fußball spielen dorthin gefahren sind, kam der Wunsch wieder auf. „Doch die Gesamtkosten von rund 120 000 Euro konnten wir nicht stemmen“, sagte Martin Kiem, Vorsitzender des FV Altshausen. Dass es nun doch klappt, liegt an einem Zuschuss. Aus dem Förderprogramm Leader fließen 52 200 Euro in das Vorhaben. Finanzielle Unterstützung gibt es auch von vielen Privatleuten und Firmen. Den Rest muss der Verein übernehmen. „Wir sehen das Minispielfeld auch als einen Beitrag für das Freizeitangebot der Gemeinde“, sagte Kiem. Denn es wird öffentlich zugänglich sein, steht jedem Sportler zur Verfügung. Er dankte vor allem Hauptamtsleiter Dieter Heske, der viel Zeit und Herzblut in das Projekt und den Förderantrag gesteckt habe. Bürgermeister Patrick Bauser lobte das Engagement des Vereins. „Ich bin dankbar, dass hier jeder die Gelegenheit haben wird, sich draußen zu bewegen.“ Er könne sich gut vorstellen, dass es nicht nur von Jugendlichen, sondern auch vielen anderen Altersgruppen genutzt werde. Für die Finanzierung habe der Verein sich auch mit Bandenwerbung und Rasenpatenschaften etwas Originelles einfallen lassen. Belag enthält kein Gummi Die Arbeiten wird die Helmut Haas GmbH aus Wangen-Roggenzell übernehmen. Stefan Hänsler, Bereichsleiter Sportanlagen und Landschaftsbau, ging beim Spatenstich auf die Kritik an Mikroplastik auf Kunstrasenplätzen ein. „Der Verein hat sich schon früh für eine bessere Variante entschieden“, sagte Hänsler. Denn in dem gewählten Material Polyethylen sei kein Gummi enthalten. „Es fühlt sich sehr wie Naturrasen an“, sagte der Ingenieur. Das Spielfeld hat die Maße von 24 mal 15 Meter. Als erstes finden Erdarbeiten statt. Dann folgen Maßnahmen zur Entwässerung und die Vorbereitungen für den Belag, der wie Rollrasen verlegt wird. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das Spielfeld in diesem Jahr in Betrieb nehmen können“, sagte Hänsler.